LiedermachINGolstadt – Singer/Songwriter Abend im KiK (Ingolstadt) am 23.8.

Unter dem Motto „LiedermachINGolstadt“ findet am 23.8.2014 im KiK (Kunst-Werk im Klenzepark) ein Singer/Songwriter Abend statt. Es präsentieren sich drei unterschiedliche Liedermaching-Acts:

Der 22-jährige Straubinger Musiker Michael Wüllner formt aus der bayerischen Sprache ganz Unterschiedliches. Aus eigener Feder singt der junge Liedermacher über lustige aber auch ernste Themen, die er mit Gitarre und Mundharmonika begleitet.
Mit seinem ersten Programm hat er vor, es allen Mundartfreunden und Liebhabern der handgemachten Musik zu präsentieren.

Bild von Michael Wüllner
Michael Wüllner

Stevie Maine Band (Gießen) „Spannungsgeladener, treibender Gitarrensound, gepaart mit lyrischen Texten zwischen Aufbruchstimmung und Endzeitromantik!“ – Die größten Smash Hits von Stevie Maine, erweitert um Bongos/Cajon (Steffen Kollmann) und bluesige Westerngitarre (Felix Kästner).

Stevie Maine
Stevie Maine und Steffen Kollmann

Das Ingolstädter Acoustic-Pop-Duo Nanango besteht aus der Sängerin Corina Loib und dem Songschreiber Jochen Hirschinger (Gitarre, Gesang). Nanango steht für handgemachte Gitarrenmusik mit zweistimmigem Gesang. Sie sind die Lokalmatadore des Abends und bieten eine bunte Mischung aus bayrischen und englischen Songs. Das Duo hat in der Region bereits bei verschiedenen Veranstaltungen gespielt, zum Beispiel beim Ingolstädter Bürgerfest oder beim Hofgartenfest in Neuburg.

nanango-bwLocation:
Kunst-Werk im Klenzepark
Donaulände 5
85051 Ingolstadt
http://www.kunst-werk-ingolstadt.de
Weitere Informationen über die Künstler:
http://www.michael-wüllner.de
http://facebook.com/steviemainecrashpilot
http://www.nanango.de

Hier der Link zur Facebookveranstaltung:

https://www.facebook.com/events/704399039597141/

 

Nanango – mein erster Song mit bayrischem Text

ja, nach ca. 15 Jahren wohnhaft in Bayern habe ich meinen ersten Song mit bayrischem Text geschrieben, und der heisst auch noch Nanango. Wie ist es dazu gekommen ist- nun, da muss ich ein bisschen weiter ausholen:

Neben meinen Solo-Auftritten als Liedermacher trete ich ja des öfteren zusammen mit Sängerin Corina auf. Wir nennen uns schon seit einigen Jahren „Nanango“, haben auch eine eigene homepage. Nanango ist der Name einer kleinen Ortschaft in Australien, genauer gesagt in der Nähe von Brisbane. Hier wohnt eine Tante von Corina, die wir auch dort schon einmal besucht haben.

Nun, da wir schon öfters gefragt wurden, wie sich unser Bandname ausspricht (Nänängo), hatte ich schon länger die Idee, einen Song mit dem Namen zu schreiben. Dies hat es früher des öfteren gegeben, z.B. den Song Bad Religion von der Band Bad Religion, oder Iron Maiden von Iron Maiden. Nun, jetzt gibt es auch Nanango von Nanango, und wir hoffen, daß weniger Leute fragen werden, wie unser Bandname ausgesprochen wird 🙂

Nun, der Songtitel ist jetzt einigermaßen erklärt – aber was ist mit dem bayrischen Text? Wir haben mit Nanango schon seit einiger Zeit einige Songs mit bayrischen Texten dabei, zum Beispiel „Sommer in der Stadt“ von der Spider Murphy Gang oder  „S’ewge Lem“ von Claudia Koreck. Wir haben schon von einigen gesagt bekommen, daß Corinas Stimme bei den bayrischen Songs besonders gut klingt. Auch von den Publikumsreaktionen spürt man, daß diese Songs besonders gut ankommen. So hat mich der Ehrgeiz gepackt, als Nichtbayer einen Song mit bayrischem Text zu schreiben, natürlich mit bayrischer -sprich Corinas- Hilfe.

Lange Rede kurzer Sinn – hier ist das dazugehörige Video – ich hoffe euch gefällt es:

zum Youtube Clip (externer Link)

Kurzbericht über den Auftritt in Eisenach (Fliebühne)

Vorgeschichte: Bei dem Paradiesvogel-Liedermacherfestival 2012 hatte ich einen Musikerkollegen mit dem Rufnamen Fliebue kennengelernt. Sehr netter Kerl, wir verstanden uns prima, und er hat mir von seinen Plänen erzählt, in seinem Wohnort Eisenach eine Kleinkunstbühne aufziehen zu wollen. Da sollte ich dann unbedingt auftreten, wenn diese fertig bespielbar ist. Nun, wir schreiben Anfang 2014, und es war wirklich so weit! Fliebue machte mit mir einen Gig im Rahmen eines kleinen Liedermacherfestivals klar, ich reiste mit Sängerin Corina an.
Eisenach. Da hat doch der Luther was an den Tresen genagelt? Spaß beiseite, Eisenach ist eine sehr schöne Stadt. Und auch die Bühne kann sich echt sehen lassen: Fliebue und Kollegen haben eine ehemalige Schule restauriert, im Erdgeschoss und 1.Stock eine Pension sowie Appartements eingerichtet. Unten im Keller die -nach dem Fliebue benannte- Fliebühne. Wir waren in der Pension untergebracht, sehr zu empfehlen – hier der Link zu dem gesamten Konstrukt: Katherinenschule

Man fährt ca. 3 ½ Stunden von Ingolstadt nach Eisenach, teilweise durch nicht so dicht besiedelten Gegenden – Ortsnamen wie Gumpelstadt oder Witzelroda sprechen für sich. Kaum angekommen, wurden wir auch schon von Stevie Maine begrüßt – ein Musikerkollege, den ich bereits von diversen Liedermacherevents kenne und der an dem Abend als Headliner spielte.

Nach Welcome, Soundcheck und Abendessen (leckere Gulaschsuppe) spielten pünktlich um 20:00 Uhr nach einer kurzen Ansprache von Fliebue seine (auch) nach ihm benannte Band Fliekraft. Fliekraft machen deutschsprachige Mucke, die man durchaus in die Liedermacherecke einordnen kann – eine gute Mischung aus witzigen und kritischen Texten.  Und musikalisch haben die Jungs gegenüber dem letzten Auftritt, bei dem ich sie gesehen habe, eine richtige Schippe draufgelegt. War also echt gut! Verstärkt wurden sie von einer jungen Dame, die hauptsächlich Schlagzeug gespielt hat, aber bei ein paar Songs auch gesanglich und sogar am Klavier in Erscheinung getreten ist. Eine echte Bereicherung, wenn man bedenkt, daß sie erst seit 2 Wochen dabei ist – stark!

Danach waren Corina und ich dran, wir hatten uns für diesen Abend ein ca. 1 Stündiges Programm mit hauptsächlich eigenen Stücken zurechtgelegt. Neben englischsprachigen und bayrischen Songs aus dem Nanango-Programm spielte ich noch ein paar meiner Hirsches-Solo-Lieder wie Nasenhaarschneider oder auch den Barthelmarkt-Shuttle. Das Publikum war super,  wir haben auch nach dem Auftritt viele positive Resonanzen erhalten.

Nach uns als Headliner spielte Stevie Maine, seit neuestem verstärkt durch Jonas an der Gitarre und Steffen an den Percussions. Stevies Stil lässt sich schwierig beschreiben: Liedermachermucke, nachdenklich, manchmal sozialkritisch, in einigen Momenten auch psychodelisch. Seine beiden Mit-Musiker waren auch in dem Fall eine echte Bereicherung. Es gab in dem Konzert sogar einen längeren Instrumentalpart, untypisch für ein Liedermacherkonzert – aber in dem Fall echt gut! Nach dem offiziellen Konzert fand noch eine ausgedehnte Jamsession statt – dies will ich nicht weiter vertiefen – wir hatten auf jeden Fall Spaß!

Am nächsten Tag war dann noch Sightseeing angesagt. Ein Muss in Eisenach ist ein Besuch der Wartburg, Eisenach an sich ist –wie schon geschrieben- auch sehr schön. Insgesamt eine coole Aktion – wie kommen gern wieder!