Neuer Song + Clip: Fallrückziehertor

Schon in dem Song „Hau rein“ habe ich das Thema Fußball in einer Strophe angesprochen. Nun, eine neue WM steht bevor, und ich habe mir gedacht: ein Fußballsong muss her! 70ern bzw. 80ern sozialisiert worden. Berühmt waren zu der Zeit die Fallrückzieher von Klaus Fischer nach Flanke von  Rüdiger Abramczik: „Flanke: Abramczik, Fallrückzieher: Fischer: Tooor!“ Daran habe ich vor Kurzem mal wieder denken müssen und mir gedacht: Mensch wäre es toll, wenn unsere Jungs in Brasilien auch so ein Tor schießen würden  – am besten noch im Finale!

Lange Rede kurzer Sinn – hier also das Video (Youtube, externer Link)

 

Vielen Dank auch an Ben (www.benspecial.de) für die tolle Unterstützung bei dem Video! Eine Herausforderung war, mit den vorhandenen Fußballer-Figuren einen Fallrückzieher zu simulieren, so daß es nach was aussieht. Etwas „Freestyle“ geht es dann im zweiten Teil des Videos weiter: die „After-Show“ Party mit den Spielern und einem Gitarre spielenden Elch 🙂

Kurzbericht über den Auftritt in Eisenach (Fliebühne)

Vorgeschichte: Bei dem Paradiesvogel-Liedermacherfestival 2012 hatte ich einen Musikerkollegen mit dem Rufnamen Fliebue kennengelernt. Sehr netter Kerl, wir verstanden uns prima, und er hat mir von seinen Plänen erzählt, in seinem Wohnort Eisenach eine Kleinkunstbühne aufziehen zu wollen. Da sollte ich dann unbedingt auftreten, wenn diese fertig bespielbar ist. Nun, wir schreiben Anfang 2014, und es war wirklich so weit! Fliebue machte mit mir einen Gig im Rahmen eines kleinen Liedermacherfestivals klar, ich reiste mit Sängerin Corina an.
Eisenach. Da hat doch der Luther was an den Tresen genagelt? Spaß beiseite, Eisenach ist eine sehr schöne Stadt. Und auch die Bühne kann sich echt sehen lassen: Fliebue und Kollegen haben eine ehemalige Schule restauriert, im Erdgeschoss und 1.Stock eine Pension sowie Appartements eingerichtet. Unten im Keller die -nach dem Fliebue benannte- Fliebühne. Wir waren in der Pension untergebracht, sehr zu empfehlen – hier der Link zu dem gesamten Konstrukt: Katherinenschule

Man fährt ca. 3 ½ Stunden von Ingolstadt nach Eisenach, teilweise durch nicht so dicht besiedelten Gegenden – Ortsnamen wie Gumpelstadt oder Witzelroda sprechen für sich. Kaum angekommen, wurden wir auch schon von Stevie Maine begrüßt – ein Musikerkollege, den ich bereits von diversen Liedermacherevents kenne und der an dem Abend als Headliner spielte.

Nach Welcome, Soundcheck und Abendessen (leckere Gulaschsuppe) spielten pünktlich um 20:00 Uhr nach einer kurzen Ansprache von Fliebue seine (auch) nach ihm benannte Band Fliekraft. Fliekraft machen deutschsprachige Mucke, die man durchaus in die Liedermacherecke einordnen kann – eine gute Mischung aus witzigen und kritischen Texten.  Und musikalisch haben die Jungs gegenüber dem letzten Auftritt, bei dem ich sie gesehen habe, eine richtige Schippe draufgelegt. War also echt gut! Verstärkt wurden sie von einer jungen Dame, die hauptsächlich Schlagzeug gespielt hat, aber bei ein paar Songs auch gesanglich und sogar am Klavier in Erscheinung getreten ist. Eine echte Bereicherung, wenn man bedenkt, daß sie erst seit 2 Wochen dabei ist – stark!

Danach waren Corina und ich dran, wir hatten uns für diesen Abend ein ca. 1 Stündiges Programm mit hauptsächlich eigenen Stücken zurechtgelegt. Neben englischsprachigen und bayrischen Songs aus dem Nanango-Programm spielte ich noch ein paar meiner Hirsches-Solo-Lieder wie Nasenhaarschneider oder auch den Barthelmarkt-Shuttle. Das Publikum war super,  wir haben auch nach dem Auftritt viele positive Resonanzen erhalten.

Nach uns als Headliner spielte Stevie Maine, seit neuestem verstärkt durch Jonas an der Gitarre und Steffen an den Percussions. Stevies Stil lässt sich schwierig beschreiben: Liedermachermucke, nachdenklich, manchmal sozialkritisch, in einigen Momenten auch psychodelisch. Seine beiden Mit-Musiker waren auch in dem Fall eine echte Bereicherung. Es gab in dem Konzert sogar einen längeren Instrumentalpart, untypisch für ein Liedermacherkonzert – aber in dem Fall echt gut! Nach dem offiziellen Konzert fand noch eine ausgedehnte Jamsession statt – dies will ich nicht weiter vertiefen – wir hatten auf jeden Fall Spaß!

Am nächsten Tag war dann noch Sightseeing angesagt. Ein Muss in Eisenach ist ein Besuch der Wartburg, Eisenach an sich ist –wie schon geschrieben- auch sehr schön. Insgesamt eine coole Aktion – wie kommen gern wieder!

Auftritt in Eisenach – Fliebühne

Zusammen mit Sängerin Corina habe ich am 8.2.2014  einen Auftritt in Eisenach – die Kleinkunstlocation nennt sich Fliebühne. Der Namensgeber der Fliebühne ist der Liedermacher Fliebue, der auch Bandleader der Band Fliekraft ist. Neben Fliekraft und Nanango (so nennen wir uns – www.nanango.de) spielt noch der Liedermacher Stevie Maine. Sowohl Stevie als auch Fliebue habe ich 2012 auf dem Paradiesvogelfestival, das alljährlich in Weitersroda (Thüringen) stattfindet, kennengelernt. Es wird bestimmt ein nettes Wiedersehen! Hier der Link zur Veranstaltung:  http://www.katharinenschule.com/v1/Fliehmehr_3.html

Facebook Werbung – meine erste Erfahrung

Hallo Leute,

hier mal ein etwas längerer und „anderer“ Beitrag als man sonst von mir gewohnt ist, und zwar geht es um Facebook Werbung. Was hat dies mit der Musik vom Hirsches zu tun? Na, lest selbst:

Nachdem ich mich um die Weihnachtszeit 2013 irgendwie in den Tiefen des Facebook-ADMIN Bereichs verirrte und vermutlich auf irgendwas mit Werbung clickte, hatte ich am nächsten Tag eine  Email vom „Facebook Ads Team“: Hirschi, erhalte € 30 für kostenlose Werbung auf Facebook! Früher oder später wollte ich dies eh ausprobieren – da bot sich doch an, den „4 Akkorde Song“ (siehe vorheriges Posting), der gerade aktuell war,  zu bewerben! Zumal der Gutschein nach einem Monat verfallen wäre…

Primäres Ziel der Werbung: möglichst viele Leute sollten das Video anclicken (youtube clicks). Sekundäres Ziel: Gefällt mir Angaben auf der Hirsches-Facebook-Seite. Eine Landing Page hatte ich nicht gemacht, da  direkt auf das Video geclickt werden sollte.

Die Erstellung einer facebook-Anzeige ist relativ selbsterklärend, es finden sich im Netz auch sehr viele Anleitungen, Tipps und Tricks dazu. Die Definition der Zielgruppe für den „4 Akkord Song“ war für mich relativ einfach: deutschsprachiger Raum, Alter nicht ganz so jung/alt, aber am wichtigsten war die Eingrenzung der Interessen (das besondere an Facebook-Werbung): Alle Leute, die Axis of Awesome mögen bzw. „gefällt mir“ geclickt haben. Für diejenigen die es nicht wissen: Axis of Awesome sind die Schöpfer des englischsprachigen Originals, das mich inspiriert hat, der  „4 Chord Song“. Und so sah dann die Werbeanzeige aus:

Meine erste Facebook-Werbeanzeige

Interessant: Facebook berechnet die Anzeigenreichweite, d.h. wie vielen Personen kann die Anzeige theoretisch angezeigt werden. In meinem Fall waren es ca. 10.000 Personen. Zu viel, zu wenig? Das kann ich vielleicht sagen, nachdem ich weitere Erfahrungen gesammelt habe. Noch was: die Anzeige wurde optimiert auf „Interaktion mit Seitenbeiträgen“ bzw. Clicks  und nicht auf Impressionen – diesen Parameter kann man auch einstellen.

Also gut – fertig los! Man kann im ADMIN-Bereich dann sehen, wie oft geschaltet wurde, wieviele geclickt haben etc. und die Anzeige gegebenenfalls modifizieren. Dieses „Reporting“ kann man dann mit der „Wirklichkeit“ vergleichen, in dem Fall die Statistik von Youtube und Reaktionen auf der Facebook-Seite.

Während die „Durchklickrate“ (Relation der Clicks zu den Impressionen) für mein Empfinden relativ gut war, hatten sich auf der facebook-Seite doch auch „Kritiker“ zu Wort gemeldet. Also 2-3 Leute, denen das Video offensichtlich nicht gefallen hat (ein Kommentar war nicht verständlich 🙂 – demgegenüber 3 „gefällt mir“. Ist das Video nicht gut? Passt es nicht zur Zielgruppe bzw. wurde die Hommage an den 4-Chord-Song von den Axis-Fans nicht als solche betrachtet? Nach 2/3 der Anzeigeschaltezeit habe ich kurzentschlossen die Zielgruppe geändert, alle Parameter gleich gelassen  bis auf  „Interessen“: alle Leute, denen die Schlagerparodieperson Alexander Marcus gefällt. Ergebnis: wesentlich geringere Durchckickrate, weniger Interaktion (weder positiv noch negativ). Hier die Ergebnisse im Facebook ADMIN-Bereich – zuerst für die Zielgruppe Axis of Awesome Fans:

Erste Zielgruppe

Die Kosten pro Interaktion (Click auf den beworbenen Beitrag, direkter Click auf das Video, like, ect) sind hier bei 6 Cent. Die CTR liegt bei 2,795%. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen das sind keine schlechten Werte. Die Werte der zweiten Zielgruppe (Alexander Marcus Fans) waren nicht so gut: Kosten pro Interaktion = 13 Cent, CTR = 1,081%.

Fazit aus meinem ersten Experiment:

  • „verbratenes“ Budget: 28 EUR
  • Der zu bewerbende Content ist das A und O (Binsenweisheit)
  • man kann mit Hilfe von Facebook-Werbung herausfinden, wie „gut“ der Content ist bzw. zu der Zielgruppe passt
  • zwei neue Facebook-Fans, 3 neue Likes auf dem Beitrag
  • ca. 250 generierte Clicks auf YouTube, also ca. 11 Cent pro Click. noch zu beobachten: wie gut „taugen“ diese clicks als Starthilfe für weitere Clicks?

Für manche mögen die Ergebnisse „Peanuts“ sein, aber für mich ist es schon mal ein erster kleiner Erfolg bzw. hat mir Erkenntnisse geliefert, auf die ich aufbauen kann. Ich werde auf jeden Fall weiter experimentieren…

viele Grüße vom Hirsches!